Wie viele Menschen braucht die Stadt in fünf Jahren?

Eine Großstadtverwaltung verbindet das Wissen ihrer Ämter und Bezirke zu einer strategischen Personalplanung. Das Perspektiv bringt die Initiative ins Rollen, das Radar hält sie in Bewegung: Mitarbeitende schätzen ein, was den Bedarf treibt, und die Stadt plant Stellen, Ausbildung und Qualifizierung danach.

Fallbeispiel · Verwaltung einer Großstadt

Die Leitfrage

Zwei Unsicherheiten, vier Zukünfte

Vom Perspektiv zum Radar

Wofür die Stadt das Radar nutzt

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Von der Leitfrage zur Prognosefrage

Weitere Fallbeispiele

Die Ausgangslage

Wie viele Menschen eine Stadtverwaltung braucht, hängt an Entwicklungen, die niemand allein überblickt: wie viele Kinder eingeschult werden, wie viele Anträge in den Bürgerdiensten eingehen, wie schnell Abläufe digital werden, wer in den Ruhestand geht. Das Wissen dazu ist vorhanden, aber verteilt, in Ämtern, Bezirken und Schulen.

In der Personalplanung kommt es oft erst an, wenn ein Engpass da ist. Dann wird kurzfristig eingestellt, und Ausbildung und Qualifizierung laufen hinterher. Eine Planung, die früher ansetzt, braucht neben der Statistik die Einschätzungen der Menschen, die die Entwicklung täglich sehen.

Wie viele Menschen braucht die Stadt in fünf Jahren, und mit welchen Fähigkeiten?

Eine Leitfrage (Wie viele Stellen braucht die Führerscheinstelle 2028?) mit vier Prognosefragen zu Anträgen, digitalem Anteil, Bearbeitungszeit und Ruhestand, je mit Einschätzung der Crowd. Illustration.

Jede Leitfrage hat ihre Treiber, und zu jedem Treiber gibt es eine Prognosefrage. Die Einschätzungen der Crowd zeigen, welcher Treiber sich bewegt, und damit, wie viele Stellen gebraucht werden.

Beispiel zur Veranschaulichung.

Wird bis zum 31.12.2027 mindestens jeder dritte einfache Führerscheinantrag vollständig digital bearbeitet?

Leistung: Fahrerlaubnis · Schwelle: ein Drittel vollständig digital · Stichtag: 31.12.2027 · Auflösung: Fachstatistik des Amtes

Beispiel zur Veranschaulichung.

Weitere Signale

Schulen: Steigt die Zahl der Einschulungen zum Schuljahr 2027/28 um mehr als fünf Prozent gegenüber 2025/26?

Ruhestand: Gehen bis zum 31.12.2027 mehr als acht Prozent der Vollzeitkräfte der Verwaltung in den Ruhestand?

Neue Aufgaben: Arbeitet bis zum 30.06.2027 ein mehrsprachiger digitaler Assistent in mindestens drei Ämtern?

Beispiele zur Veranschaulichung.

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Angaben gemäß § 5 DDG: arq decisions GmbH | Eifflerstraße 43 | 22769 Hamburg

Vertreten durch die Geschäftsführer Dr. Niklas Wallmeier und Timo Wienefoet | Redaktionell verantwortlich: Dr. Niklas Wallmeier

Registergericht: Amtsgericht Hamburg, HRB 183688 | USt-IdNr.: DE364637464

Streitbeilegungsverfahren vor der Universalschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e.V., Straßburger Straße 8, 77694 Kehl am Rhein.

Landkarte mit vier Zukünften: Nachfrage nach Leistungen (stabil bis steigend) und digitale Verwaltung (manuell bis digital). Personallücke, Neue Rollen, Der Ruhestand gibt den Takt, Kapazität für Neues. Illustration.

Wie stark die Nachfrage nach Leistungen wächst und wie weit die Verwaltung digital arbeitet, ist offen. Aus beiden Fragen entsteht eine Landkarte, und jede Zukunft verlangt eine andere Planung.

Beispiel zur Veranschaulichung.

Starten

Im Perspektiv erarbeiten Personalplanung, Ämter und Personalvertretung ein gemeinsames Bild: welche Entwicklungen den Bedarf treiben, wo die größten Unsicherheiten liegen und welche Leitfragen die Planung beantworten muss. Aus diesem Bild entsteht der Auftrag für die Initiative; das Perspektiv ist hier der Strategie-Starter.

Zerlegen

Jede Leitfrage wird in Prognosefragen zerlegt, die sich überprüfen lassen. Für den Bedarf an Schulen sind das etwa Einschulungen, Zuzug und Wiederholungen; für eine Führerscheinstelle die Zahl der Anträge, der digitale Anteil und die Bearbeitungszeit.

Einschätzen

Im Radar schätzen Mitarbeitende aus Ämtern und Bezirken die Fragen in Zyklen ein, anonym und mit kurzer Begründung. Eine KI liefert zu jeder Frage eine zweite Einschätzung. Ausgewertet wird auf Ebene der Ämter, nicht der Personen.

Planen

Die Signale gehen in die Personal- und Ausbildungsplanung. Stellen, Ausbildungsplätze und Qualifizierung werden früher festgelegt, und die Gründe dafür sind nachvollziehbar.

Was die Mitarbeitenden früher sehen

Was die Statistik zeigt, kommt spät. Wer in den Bürgerdiensten, in der Schulverwaltung oder im Bauamt arbeitet, sieht Veränderungen früher: neue Antragsarten, mehr Rückfragen, Abläufe, die plötzlich schneller oder langsamer werden. Im Radar wird diese Erfahrung vergleichbar und kommt dort an, wo geplant wird.

Engpässe früh sehen

Wo Bedarf entsteht, ob in Bürgerdiensten, Kitas, Schulen oder IT, wird sichtbar, bevor Stellen unbesetzt bleiben.

Ausbildung ausrichten

Ausbildungsplätze, Trainings und Recruiting folgen dem Bedarf, der sich abzeichnet, nicht dem des Vorjahres.

Planung begründen

Annahmen und Signale liegen offen. Das macht die Personalplanung in Verwaltung und Politik nachvollziehbar.

Fachleute in der Qualität

Wie viele Fachleute braucht die Qualität, wenn KI mitprüft?

Ein internationaler Industriekonzern schätzt mit Fachleuten aus seinen Werken ein, wie KI, Zulassungsregeln und der Markt für Fachleute die Qualitätsarbeit verändern.

Zukunft der Beratung

Welche Beratung brauchen Verwaltungen noch?

Ein Fachverband im öffentlichen Dienst bringt unterschiedliche Erwartungen in ein gemeinsames Bild möglicher Zukünfte, mit Signalen für den richtigen Zeitpunkt.

Regionale Wertschöpfung

Wohin entwickelt sich die regionale Wertschöpfung?

Eine Kammer verbindet Prognosefragen, menschliches Wissen und KI für Prioritäten und die Orientierung ihrer Mitglieder.

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