Wie viele Fachleute braucht die Qualität, wenn KI mitprüft?

Ein internationaler Industriekonzern plant über Werke und Länder hinweg, wie viele Fachleute er künftig in der Qualität braucht. Im Perspektiv entsteht ein gemeinsames Bild, wie KI, Zulassungsregeln und der Markt für Fachleute die Arbeit verändern. Im Radar schätzen Fachleute aus den Werken ein, welche Zukunft näher rückt.

Fallbeispiel · Internationaler Industriekonzern

Die Leitfrage

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Wo die Entwicklung zuerst ankommt

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Zwei Unsicherheiten, vier Zukünfte

Von den Annahmen zur Planung

Wofür der Konzern das Radar nutzt

Wie viele Fachleute braucht der Konzern 2030 in der Qualität, wenn KI mitprüft?

Die Ausgangslage

In einer Industrie, in der jede Freigabe nachgewiesen werden muss, ist Qualität die Arbeit von Menschen mit langer Erfahrung. Viele von ihnen gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand, und der Markt für Fachleute ist eng, in allen Ländern, in denen der Konzern fertigt.

Zugleich übernimmt KI Teile der Arbeit: Sichtprüfung, Auswertung von Messdaten, Dokumentation. Ob sie künftig selbst freigeben darf oder Fachleute unterstützt, entscheidet nicht die Technik allein, sondern auch Zulassungsbehörden und Kunden. Davon hängt ab, wie viele Fachleute der Konzern braucht und mit welchen Fähigkeiten.

Ein Industrieverband fragt im Automatisierungsradar für die ganze Branche, welche Aufgaben bis wann automatisiert werden. Der Konzern stellt dieselbe Frage für die eigene Belegschaft und verbindet die Antworten mit seiner Planung.

Angaben gemäß § 5 DDG: arq decisions GmbH | Eifflerstraße 43 | 22769 Hamburg

Vertreten durch die Geschäftsführer Dr. Niklas Wallmeier und Timo Wienefoet | Redaktionell verantwortlich: Dr. Niklas Wallmeier

Registergericht: Amtsgericht Hamburg, HRB 183688 | USt-IdNr.: DE364637464

Streitbeilegungsverfahren vor der Universalschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e.V., Straßburger Straße 8, 77694 Kehl am Rhein.

Einschätzung je Werk zur Frage, ob 2028 mehr als die Hälfte der Sichtprüfungen mit KI-Unterstützung läuft, mit Schwelle 50 Prozent. Zwei Werke liegen darüber. Illustration.

Weil die Werke unterschiedlich weit sind, zeigt das Radar, wo eine Entwicklung zuerst ankommt. Liegt ein Werk über der Schwelle, beginnt dort der Umbau der Rollen, und die anderen Werke lernen davon.

Beispiel zur Veranschaulichung.

Erkennt bis zum 31.12.2028 eine Zulassungsbehörde eine KI-gestützte Sichtprüfung als Nachweis für die Freigabe eines sicherheitsrelevanten Bauteils an?

Regel: Zulassung · Schwelle: erste Anerkennung durch eine Behörde · Stichtag: 31.12.2028

Beispiel zur Veranschaulichung.

Weitere Signale

Belegschaft: Gehen bis Ende 2028 mehr als ein Fünftel der Prüferinnen und Prüfer des Konzerns in den Ruhestand?

Technik: Läuft 2028 mehr als die Hälfte der Sichtprüfungen in der Endmontage mit KI-Unterstützung?

Arbeitsmarkt: Bleiben Stellen für Qualitätsfachleute 2028 im Durchschnitt länger als sechs Monate unbesetzt?

Beispiele zur Veranschaulichung.

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Personalbedarf der Stadt

Wie viele Menschen braucht die Stadt in fünf Jahren?

Eine Großstadtverwaltung verbindet das Wissen ihrer Ämter und Bezirke zu einer strategischen Personalplanung, mit dem Perspektiv als Strategie-Starter und dem Radar.

Automatisierungsradar

Nimmt die Automatisierung den Menschen aus dem Prozess?

Ein Industrieverband lässt Crowd und KI einschätzen, welche Aufgaben bis wann teilweise oder vollständig automatisiert werden.

Wettbewerb und Kundschaft

Wer wird Wettbewerber, wer wird Kunde?

Ein führender Fachverlag beziffert mit seinen Marktbeobachtern, einer Crowd und KI vier mögliche Zukünfte und knüpft Investitionen an Signale.

Landkarte mit vier Zukünften: Human in the loop (KI unterstützt Fachleute bis KI gibt selbst frei) und Fachkräfte (verfügbar bis knapp). Engpass Erfahrung, Automatisierte Qualität, Erfahrung mit Werkzeug, Neue Rollen. Illustration.

Ob KI künftig selbst freigibt und ob Fachleute knapp bleiben, ist offen. Aus beiden Fragen entsteht eine Landkarte; für jede Zukunft ist beschrieben, welche Fähigkeiten gebraucht werden.

Beispiel zur Veranschaulichung.

Sammeln

Qualität, Personal, Entwicklung und die Werke bringen ihre Annahmen ein: welche Prüfungen KI übernehmen kann, was die Regeln der Zulassung erlauben und wie sich der Markt für Fachleute entwickelt.

Einordnen

Im Perspektiv entsteht daraus der Zukunftsatlas mit der Landkarte. Für jede Zukunft ist beschrieben, welche Fähigkeiten gebraucht werden und was das für Ausbildung und Einstellungen heißt.

Einschätzen

Im Radar schätzen Fachleute aus den Werken die Prognosefragen ein, eine KI liefert eine zweite Perspektive. Weil die Werke unterschiedlich weit sind, zeigt das Radar auch, wo eine Entwicklung zuerst ankommt.

Planen

Ausbildung, Umschulung und Einstellungen richten sich nach den Signalen. Wird eine Schwelle erreicht, steht die Entscheidung an, bevor die Lücke da ist.

Zwei Perspektiven auf dieselben Fragen

Die Fachleute in den Werken wissen, was in der Prüfung heute schon geht und wo Erfahrung nicht zu ersetzen ist. Die KI recherchiert, was Behörden, Wettbewerber und Forschung vorbereiten. Wo beide auseinanderliegen, lohnt der genaue Blick.

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Belegschaft vorausplanen

Ausbildung, Umschulung und Einstellungen an der Zukunft ausrichten, die sich abzeichnet.

Erfahrung sichern

Früh sehen, wo Wissen mit dem Ruhestand geht, und es weitergeben, solange es noch da ist.

Werke vergleichen

Erkennen, wo eine Entwicklung zuerst ankommt, und von dort lernen.